Spital

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Geschichte des Spitals Dornach

Die Stiftungsurkunde zur Errichtung eines Bezirksspitals Dorneck in Dornach datiert vom 21. Mai 1918. Sie wurde vom damaligen Landammann des Kantons Solothurn, Dr. Hans Kaufmann, und für die Metallwerke AG in Dornach von Direktor Georg Stadler unterzeichent. Ihr Zweck bestand darin, Erkrankten und Verunfallten aus dem Bezirk Dorneck und soweit möglich auch der Bevölkerung des Bezirks Thierstein ärztliche Behandlung und Pflege zu sichern.

Die Anregung dazu ging von der Metallwerke AG aus, die in einem Schreiben vom 4. September 1917 erklärte, an die beförderliche Gründung eines Bezirksspitals in Dornach beitragen zu wollen. Die einzelnen Verwaltungsräte sagten gesamthaft eine Summe von 115'000 Franken zu, und die Firma versprache einen Beitrag von 63'000 Franken. Ausserdem erkläte sich Jules Bloch, Verwaltungsrat der Metallwerke AG, zur Deckung eines voraussichtlichen Betriebsdefizits für die Dauer von zehn Jahren bereit.

Der Kanton gab für den Bau den bereits geäuffneten Krankenpflegefonds Dorneck in der Höhe von 62'175 Franken frei und bewilligte noch einen Staatsbeitrag von 25'000 Franken. Diese Zusagen reichten aus, mit dem Vorhaben zu beginnen. In der Folge wurde das bauliche Konzept geändert, und die Kostenteuerung bewirkte, dass das Budget wesentlich überschritten wurde. Gemäss Bericht und Antrag des Regierungsrates des Kantons Solothurn an den Kantonsrat vom 12. März 1921 beliefen sich die Gesamtkosten auf 600'915 Franken 74 Rappen. Daran leisteten der Staat 242'175 Franken und die Metallwerke AG 311'857 Franken 30 Rappen. Letzere schenkte noch das Land im Werte von 208'000 und gab ein Darlehen im Betrag von 78'000 Franken.

Nach dem Baubeginn im August 1918 fand am 22. März 1920 die Einweihungsfeier statt. Gegen Ende dieses Jahres, so wird berichtet, waren die dreissig Betten für Erwachsene und die sechs für Kinder bereits besetzt.

Bald einmal wurde Platzmangel spürbar und der Ortsausschuss der Verwaltungskommission plante in den Jahren 1934 und 1941 eine erste Erweiterung. Gedacht war an eine Aufstockung und an einen Neubau. Die Beschaffung der Finanzen war ein ernstes und grosses Hindernis, das die Verwirklichung des Vorhabens zeitlich verzögerte. Der Plan eines Neubaus wurde im 1953 weiter verfolgt und führte zu einem Projekt, das nach kubischer Berechnung ungefährt 4 Mio Franken kosten sollte. Als Geldgeber kam nur noch der Staat in Frage. Die Regierung von Solothurn war zur Kostenübernahme bereit, unter der Bedingung allerdings, dass sich auch der Kanton Baselland zur Hälfte an den Baukosten beteilige, da schon seit einer Reihe von Jahren die Patienten aus den basellandschaftlichen Gemeinden mehr als 50% de Bettenbelegung ausmachen. Nach langen Verhandlungen zwischen den beiden Kantonen stimmte auch das Volk den entsprechenden Kreditvorlagen zu. Der Kanton Solothurn beteiligte sich mit 4.4 Mio und der Kanton Baselland mit 4.2 Mio Franken. Der Spatenstich für den Nbau erfolgte am 9. September 1958. Die Bettenzal wurde um 95 auf 120 erhöht.

Für den weiteren Ausbau des Spitals sprach der Kantonsrat 1985 einen Kredit von 25.6 Mio Franken. Ein Anbau bringt mehr Raum für die Patienten, das Pflegeperonal und die Verwaltung. Mit dem Geld wurde nicht nur ein zeitgemässer Komfort angestrebt, vor allem auch die technischen Einrichtungen konnten damit auf den neusten Stand gebracht werden.


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