Umbau der Gemeindeverwaltung

GemeindeverwaltungDas Gemeindehaus an der Hauptstrasse 33 ist ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Gebaut wurde es für den Schulbetrieb. Die Verwaltung hat das Gebäude erst später übernommen. Die baulichen Anforderungen für einen Verwaltungsbetrieb haben sich im Laufe der Jahre erhöht. Eine wichtige Rolle spielen die gesetzlichen Anforderungen zur Gebäudesicherheit (Brandschutz, Statik etc.), zur Zugänglichkeit für Behinderte, zur Arbeitsplatzgestaltung, aber immer mehr auch die Personensicherheit und die kundenfreundliche Gestaltung. Zudem ist mit wachsender Grösse der Gemeinde Dornach auch die Verwaltung grösser geworden. Die Platzverhältnisse im Gebäude an der Hauptstrasse 33 genügen nicht mehr, um eine effiziente Organisation zu gewährleisten. Aus diesen Gründen muss eine zukunftsfähige Lösung für den Verwaltungsbetrieb (und die Sozialregion Dorneck) erarbeitet werden. Folgende Ziele verfolgt das Projekt:

  • Sicherstellung des Brandschutzes
  • Sicherstellung des Personenschutzes
  • Effizientere Raumorganisation zur Verbesserung interner Abläufe
  • Kundenfreundlicher und behindertengerechter Zugang
  • Neuer, zentraler Empfangsbereich
  • Sicherstellung der zukünftigen IT und Telefonie
  • Zusätzliche Sitzungszimmer
  • Errichtung eines Aufenthaltsraumes für die Mitarbeitenden sowie Erneuerung der Nasszellen (Bundesvorgaben zur Arbeitssicherheit SECO)
  • Verbesserung der Umgebungssituation um das Gebäude an der Hauptstrasse 33.

Bisheriger Projektverlauf (neuester Beitrag oben):

29. Oktober 2018: Zwischenbericht und bauliche Anpassungen am Provisorium 
Aufgrund des Projektstopps wird die Verwaltung länger als nur ein Dreivierteljahr im Provisorium bleiben. Daher hat der Gemeinderat bauliche Massnahmen im Provisorium bewilligt. Es geht bei diesen insbesondere um die Sicherheit in der Sozialregion durch Trennung des Kundenbereichs vom Arbeitsbereich.
Berichterstattung im Wochenblatt vom 1. November 2018 

24. Mai 2018: Projektstopp
Aufgrund der eingeholten Offerten hat sich gezeigt, dass der Kostenvoranschlag der beauftragten Fachplaner deutlich zu tief angesetzt war. Der neu eingesetzte Projektleiter, Bauverwalter Martin Zweifel, empfahl, das Projekt zu stoppen , da sich ungeplante Kostenerhöhungen ergaben.
Medienmitteilung des Gemeinderates zum Umbauprojekt  [PDF, 14.0 KB]

13. April 2018: Umzug der Gemeindeverwaltung ins Provisorium an der Weidenstrasse 50
Die gesamte Gemeindeverwaltung (exkl. Archiv) wurde ins Provisorium an der Weidenstrasse 50 verlegt. Das Provisorium wurde vorgesehen, um die Umbaumassnahmen schneller durchführen zu können und den Verwaltungsbetrieb nicht durch diese zu stören.

13. Dezember 2017: Gemeindeversammlung
Im Verlauf der weiteren Planungen hat sich gezeigt, dass die Umsetzung des 2016 genehmigten Projektes dazu geführt hätte, in wenigen Jahren bereits weitere Umbaumassnahmen vorzunehmen. Daher sind zusätzliche Aspekte (gemäss obiger Auflistung in die Detailplanung eingeflossen. Um diese realisieren zu können, wurde der Gemeindeversammlung ein Zusatzkredit in der Höhe von CHF 590'000 für die weiteren Umbaumassnahmen und ein Kredit zur Umgebungsgestaltung in Höhe von CHF 412'000 beantragt. Beide Kredite wurden von der Gemeindeversammlung genehmigt.

7. Dezember 2016: Gemeindeversammlung
Der Gemeindeversammlung wird ein Projekt vorgelegt, welches die wesentlichsten (und nur ein Teil der oben aufgeführten) Anforderungen erfüllt. Der Projektkredit beläuft sich auf CHF 880‘000 und wird von der Gemeindeversammlung genehmigt.

Frühjahr / Sommer 2016: Erarbeitung des Organisationshandbuchs
Ein Organisationshandbuch wird erarbeitet. Dieses beschreibt die Anforderungen an die Fläche und Arbeitsplatzzahl jeder Abteilung heute und in die Zukunft hochgerechnet, um den künftigen Flächenbedarf der Verwaltung ermitteln zu können. Basierend auf dem Handbuch wird in der Folge das Umbauprojekt erarbeitet. Der Gemeinderat sieht vor, dass Verwaltung und Sozialregion in der Hauptstrasse verbleiben sollen.