Rücksicht auf Bodenbrüter an der Birs
Mit dem Frühling beginnt an der Birs die Brutzeit vieler Vogelarten. Besonders gefährdet sind sogenannte Bodenbrüter – also Vögel, die ihre Nester direkt am Boden, in Kiesflächen, Wiesen oder niedrigen Gebüschen anlegen.
An der Birs gehören dazu unter anderem Flussuferläufer, Feldlerche oder Dorngrasmücke. Ihre Nester sind oft kaum sichtbar und liegen gut getarnt zwischen Kieseln, Gras oder Brombeeren. Bereits kleine Störungen können dazu führen, dass Altvögel ihr Nest verlassen oder Eier und Jungvögel gefährdet werden. Die sensible Zeit dauert in der Regel von Anfang April bis Mitte Juli.
Besonders wichtig ist deshalb:
- Hunde an der Leine führen
- Wege nicht verlassen
- Kiesflächen, Uferbereiche und hohe Wiesen nicht betreten
Mit etwas Rücksicht kann die Birs auch im Frühling und Sommer ein wertvoller Lebensraum für Natur und Erholung bleiben.